Der Vienna International Bus Terminal (VIB) am Erdberg – der erste Eindruck bleibt, weil er stimmt?

Der von der Unternehmensgruppe geleitete Busbahnhof bei Wien Erdberg ist Österreichs größter Busbahnhof und Anlaufstelle hunderter nationaler und internationaler Fernbus-Verbindungen.

Immer mehr Menschen nutzen dieses vergleichsweise günstige Reiseangebot, um der Stadt mit der höchsten Lebensqualität einen Besuch abzustatten. Die Hauptstadt ist eine der beliebtesten Urlaubsziele Europas. Die Weltstadt bietet mit ihren historischen Prachtbauten und moderner Szenekultur ein umfangreiches Sight-Seeing-Erlebnis.

Steigt man allerdings nach einer langen Busfahrt mit diesen Erwartungen am Vienna International Bus Terminal aus, wird man sich zunächst schockiert fragen, ob der Busfahrer möglicherweise das Ziel verfehlt haben könnte – bin ich wirklich in Wien?

Hallo Weltstadt!

Begrüßt wird man hier nämlich von einem grauen Parkplatz, der unter der unüberhörbaren Südosttangente liegt. Abgesehen von dem penetranten Lärmpegel und dem tristen Ambiente gibt es hier einen kleinen „VIB Imbiss“, welcher sich in einem blauen Baucontainer befindet. Die mehr oder weniger ansprechenden “Leberkässemmeln” müssen bei Wind und Wetter allerdings draußen verzehrt werden. Die hierzu passende Bierzeltgarnitur ist immerhin durch die Südosttangente quasi überdacht.

VIB Imbiss – Hunger?

Ein weiteres „Containergebäude“, womöglich als „Eingangshalle“ zu bezeichnen, bietet auf der Suche nach Nahrung einen Service in Gestalt eines Snackautomatens an. Die Auswahl ist auch hier eher bescheiden. Immerhin gibt es eine Toilette, die jedoch mit 50 Cent verrechnet wird. Der Wartebereich des „all-in-one“ Containers, also: Eingang, Information usw. in einem Raum, bietet durch Wohnzimmergröße und ein paar grünen Pflanzen mit viel Fantasie ein gewisses Wohlfühlambiente. Dementsprechend fällt allerdings auch die Sitzkapazität aus.

Der “Warteraum” des VIB

Zum Glück bietet die anliegende U3-Station „Erdberg“ eine direkte Verbindung, innerhalb von 7 Minuten, zum Stephansplatz. Hoffentlich kann dessen Anblick den ersten Eindruck bereinigen. Denn eine Chance auf einen zweiten Eindruck gibt es bekanntlich nicht.

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