Das Ranking der schiachsten Plätze in Wien

Wir zogen eine hochkarätige, anonyme Jury zu Rate und präsentieren das Ranking der schiachsten Plätze Wiens

1. Platz: Schwedenplatz – die Schiachheit

Trotz extremer Hässlichkeit seit Jahrzehnten unverändert: der Schwedenplatz. Viel Taubenkot, wenig Grünflächen und schiache Fassaden. Viele Pläne für einen „neuen Schwedenplatz“ scheiterten, doch jetzt kommt die Sensation. Unser Platz 1. wird (frühestens) 2018 umgebaut Mehr Grünflächen, 160 Bäume, untertunnelte Straße – der erste Platz scheint bedroht.

 

2. Platz: Matzleinsdorferplatz – Zum Fürchten

Die Betonwüste Matzleinsdorferplatz erfreut sich zwar über regen Verkehr, aber leider nicht über eine gute Bewertung unserer Jury. Schlechte Luft, schlechte Anbindung und die Schiachheit schlechthin. Die unterirdischen Straßenbahnlinien lehren einen das Fürchten, als Frau sollte man sich in Acht nehmen und immer in Begleitung kommen. Dieses fürchterliche Eck Wiens hat den 2. Platz verdient.

 

3. Platz: Franz Josefs Bahnhof – warum?

Hier befindet sich die gefährlichste Straßenbahnkreuzung Wiens. Außerdem ist der riesige Glaspalast einfach hässlich. Unglaublich aber wahr – 2015 wurde das Gebäude vom Immobilienentwickler 6B47 Real Estate Investors AG gekauft. Was damit passiert ist unklar, möglich ist, dass es abgerissen, aber auch, dass es weiter genutzt wird. Man wird sehen was mit dem Platz 3 der Schiachheit Wiens passieren wird.

 

4. Platz: Brünnerstraße – die schiachste Stadteinfahrt Wiens

Einst die „Kaiserstraße“ wurde sie mit Ende der Monarchie in Brünner Straße umbenannt. Sie führt von Wien-Floridsdorf durch das Weinviertel zur tschechischen Grenze  Täglich queren 20.000 Autos die Brünner Straße, nichtsdestotrotz ist sie die hässlichste Stadteinfahrt Wiens. Viele heruntergekommene Betriebe, leuchtende Hängereklamen, Baustellen – das bringt nicht viel Beliebtheit bei der Jury – somit vergibt sie den verdienten 4. Platz.

5. Praterstern – Teurer Stahl

Der Praterstern wurde vor einigen Jahren neu gestaltet. Den Grünen zuwider – einige Millionen wurde für Stahl ausgegeben. So freut sich keiner über die Landschaft am Praterstern über meterhohe Stahlrohre ohne jegliche Funktion. Wie schön hätte man den Platz mit Grünflächen und Bäumen gestalten können …

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